Verschiedene Wundmoulagen im Koffer. Foto: Sascha Ludwig
Verletzungen zum Umbinden: Wundmoulagen

Die Geschichte der Notfalldarstellung

Die Geschichte der Notfalldarstellung beginnt in England. Die Britische Armee engagierte Berufsschauspieler, die dazu beitrugen, die Sanitäter an den Anblick von Verletzungen zu gewöhnen.

In Deutschland wurden bis circa 1950 Verletzungskarten eingesetzt, auf denen dann die entsprechende Verletzung stand. Auf eine realistische Darstellung verzichtete man.

Anschließend setze man von 1951 bis ungefähr 1964 auf sogenannte Gummimoulagen. Also vorproduzierte Verletzungen aus Gummi oder Pappe, die am Körper festgebunden werden konnten.

Da dies alles noch nicht sehr realistisch war, hat man seit 1964 diverse Schminkkästen entwickelt, die mittlerweile auf dem beruhen, was auch am Theater oder im Fernsehen eingesetzt wird.

Papierkarten mit Verletzungsmustern darauf. Foto: Sascha Ludwig
Verletzungskarten, die Anfänge der Notfalldarstellung

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